Schweizerische Akademische Gesellschaft für Umweltforschung und Ökologie
Société Académique Suisse pour la Recherche sur l'Environnement et l'Écologie
Swiss Academic Society for Environmental Research and Ecology

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1. Rat für Nachhaltige Entwicklung: News Nachhaltigkeit 09-01 (22-01-2009)

Neues aus dem Rat für Nachhaltige Entwicklung
+ Hauff: Konjunkturprogrammen fehlt klare Richtung
+ Peer Review: Deutschlands Nachhaltigkeitspolitik kommt unter die Lupe
+ Generationendialog in der Praxis: Bewerbungen noch bis 15. März möglich
+ Übersetzt: Expertise zum deutschen Kraftwerkspark und Strombedarf

Meldungen zu aktuellen Themen
+ Deutsches Gütesiegel Nachhaltiges Bauen erstmals verliehen
+ Nationale CSR-Strategie: Arbeit aufgenommen
+ Nachhaltigkeit: erstes Bundesministerium veröffentlicht Ressortstrategie
+ Rohstoffwirtschaft: Umsetzung des Fortschrittsberichts zur Nachhaltigkeitsstrategie
+ Thüringer Beirat zur nachhaltigen Entwicklung nimmt Arbeit auf
+ Lebensmittel-Einzelhandel: Nachhaltigkeit gewinnt langsam an Gewicht
+ Nachhaltigkeit: kein Thema für deutsche Museen?
+ Studie: LKW verursachen EU-weit Kosten in Höhe von 144 Milliarden Euro
+ Artenschutzziel: EU-Kommission gesteht Scheitern ein
+ Dänemark verpflichtet große Unternehmen zu CSR-Berichten    

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Zum Newsletter 09-01

Die News Nachhaltigkeit erscheinen alle zwei Wochen. Die im Newsletter veröffentlichten Meldungen implizieren keine Meinungsäußerungen von Ratsmitgliedern.
Neue Interessenten können sich unter folgender Adresse eintragen: http://www.nachhaltigkeitsrat.de/aktuell/newsletter/.

Herausgeber:
Rat für Nachhaltige Entwicklung
Geschäftsstelle c/o Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Reichpietschufer 50
D-10785 Berlin
E-Mail: info@nachhaltigkeitsrat.de

Redaktion:
Thomas Wischniewski, freier Journalist
E-Mail: mail@thomas-wischniewski.de

© Copyright 2009 @ Rat für Nachhaltige Entwicklung

 

 





2. Call for papers for the Intergenerational Justice Review 3/2009: “Climate change and intergenerational justice” (15-01-2009)

The editors are seeking articles in English for the upcoming issue 3/2009 of the IGJR with the topic “Climate change and intergenerational justice”.
General theories of intergenerational justice must answer two main questions: What to sustain for future generations? And how much to sustain? The field of global warming is a manifest example for the competition between the interests of present and future generations, making it an ideal case for the application of general theories of intergenerational justice.

Deadlines for the submission of articles are:
15 th of February 2009 for the proposal
1 st of April 2009 for the full article

Further information

 





3. Gentech-news 190 (20-01-2009)

1. Deutschland : Naturschutzgebiete sollen gentechfrei sein
Gentechnik und Naturschutz scheinen unvereinbar. Im Mittelpunkt stehen mögliche Gefährdungen geschützter Arten durch den Pollen von gentechnisch veränderten Pflanzen. Deutsche Naturschutzverbände fordern Mindestabstände zu Schutzgebieten von 1000 Meter. (BioSicherheit, 7.1.09)

2. Vitamin-A-Reis : Fragwürdige Versprechen der Gentechnikindustrie
Der "goldene Reis" konnte die Heilsversprechen bislang nicht einlösen. Eine Recherche zeigt, dass die meisten Fragen zur Qualität und Sicherheit des "Golden Rice" bis heute nicht beantwortet sind. (foodwatch, 7.1.09)

3. England : Unbewilligter Gentech-Raps in konventionellem Raps
Die englische Lebensmittel- und Landwirtschaftsbehörde DEFRA belegt, dass Raps, welcher mit unbewilligtem herbizidresistentem Gentech-Raps GT73 kontaminiert war, in England illegal angebaut wurde. Man befürchtet, dass der Gentech-Raps sich in weitere Felder verbreitet, mit Wildpartnern auskreuzt oder Honig kontaminiert. (Department for Environment, Food & Rural Affairs, 19.12.08)

4. Rückstände auf Gentech-Pflanzen schädigen menschliche Zellen
Rückstände des Glyphosat-Herbizids "Roundup", die bei den meisten auf dem Markt befindlichen Gentech-Lebens- und Futtermitteln nachweisbar sind, können bei menschlichen Zellen schädlich und sogar tödlich wirken – selbst bei sehr niedrigen Mengen. Das ergibt eine französische Studie der Universität Caen. (Crii-Gen, Januar 2009)

5. 
BfN Deutschland : Nicht-Gentech-Züchtungsansätze versprechen risikoärmere und preisgünstigere Lösungen
Das Bundesamt für Naturschutz BfN kommt in einem Positionspapier zum Schluss, dass der Anbau transgener Pflanzen hoch umstritten ist und ein nachhaltiger Nutzen bisher nicht nachgewiesen ist. Das BfN unterstützt u.a. markergestützte Züchtungsverfahren ("smart breeding") und biologische oder mechanische Pflanzenschutzmassnahmen. Solche Züchtungsansätze würden risikoärmere und preisgünstigere Lösungen als Gentech-Pflanzen versprechen. (Bundesamt für Naturschutz BfN, Dezember 2008)  

Zu jeder Meldung können Sie die Referenzen und Hindergrundartikel einsehen unter "Gentech-News Deutsch" auf unserer Website http://www.blauen-institut.ch/.
Redigiert wird Gentech-News von Florianne Koechlin, Blauen-Institut, in Zusammenarbeit mit der SAG

 



 

4. ART-Tagung "Bodenverluste vermindern" vom 23. Januar 2009: Bericht und Zusammenfassungen der Vorträge (23-01-2009)

Zürich, 23.01.2009 - Eine der wichtigsten Ressourcen der Schweiz hat Probleme: Erosion und Versiegelung. Die heutige Tagung der Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon steckte das Ausmass der Bedrohung unserer Böden ab und zeigte, dass bezüglich Umsetzung der Schutzmassnahmen mehr getan werden muss.

Weitere Informationen

 




5. Pusch-Tagung "Grün und fair konsumieren: Schlüssel für eine bessere Zukunft?" 5. März 2009 (23-01-2009)

Umwelt- und sozialverträglicher Konsum ist in. Bereits heute gehören in der westlichen Welt ein Drittel der Konsumenten zur Gruppe der Lohas (Lifestyle of Health and Sustainability). Zukunftsforscher gehen davon aus, dass mittelfristig die Hälfte der Bevölkerung zu Lohas werden. Immer mehr Firmen versuchen, dieses kaufkräftige Publikum für sich zu gewinnen. Egal ob sie Autos, Kosmetika oder Lebensmittel anbieten, der ökologische, soziale und gesundheitliche Mehrwert der Produkte wird zu einem wichtigen Verkaufsargument.

Nicht alles, was in einem grünen oder fairen Mäntelchen daherkommt, hält einer kritischen Betrachtung stand. Um tatsächlich Fortschritte hin zu einem umwelt- und sozialverträglichen Konsum zu erzielen, müssen in den entscheidenden Bereichen wie Mobilität, Wohnen, Energie und Landwirtschaft die Weichen neu gestellt werden.

An der Tagung stellt die Stiftung Praktischer Umweltschutz Schweiz Pusch die Chancen und Grenzen des Konsums grün und fair hergestellter Produkte zur Diskussion. Hat dieser Konsumstil tatsächlich ein zukunftsweisendes Potenzial oder braucht es letztlich ein bescheideneres Konsumverhalten, um die grossen Umwelt- und Gesellschaftsprobleme wie Klimawandel, Wasserknappheit, Bodenverlust, Hunger und Armut zu reduzieren?

Zielpublikum: Produzenten und Händler von grün und sozialverträglich hergestellten Gütern, Beschaffer bei der öffentlichen Hand und Privatwirtschaft, Vertreter von NGO, Wissenschaft und Medien, Konsumenten und Konsumentinnen.

Programm

Zur Anmeldung

 




6. SCNAT: Ausschreibung Prix Expo 2009 (23-01-2009)

Für Ausstellungen, Kampagnen, Outdoor-Events oder ähnliche Darstellungsformen besteht in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, sich für den Prix Expo der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) zu bewerben. Im Blickpunkt steht dabei die besonders ansprechende Vermittlung von Themen mit Bezug zur Natur oder den Naturwissenschaften. Die kandidierenden Ausstellungen müssen mindestens zwischen Mai und Ende September 2009 in der Schweiz gezeigt und in einer der vier Landessprachen vermittelt werden. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2009.

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7. Förderprogramm "For Women in Science" (23-01-2009)

In Kooperation mit den Akademien der Wissenschaften Schweiz und der Schweizerischen UNESCO-Kommission lanciert L’Oréal Schweiz ein Förderprogramm. Mit der zweijährlichen Vergabe eines Stipendiums à Fr. 160'000 ermutigt das Programm Frauen, eine Karriere im Forschungsbereich fortzusetzen und fördert die Exzellenz.
Bewerbungsschluss ist der 2. März 2009.

Weitere Informationen






SAGUF
c/o Beatrice Miranda
ETH Zentrum CHN
CH - 8092 Zürich
saguf@env.ethz.ch
http://saguf.scnatweb.ch

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