Schweizerische Akademische Gesellschaft für Umweltforschung und Ökologie
Société Académique Suisse pour la Recherche sur l'Environnement et l'Écologie
Swiss Academic Society for Environmental Research and Ecology

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1. Rio +20: Teilnahme der Schweiz (14-04-2010)

2012 findet in Brasilien die vierte UNO-Umwelt-Konferenz seit 1972 statt. Unter dem Titel "Nachhaltige Entwicklung" wird die Staatengemeinschaft über die drängenden Probleme im Bereich Umwelt, Ressourcen und Klima diskutieren. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 14. April 2010 beschlossen, dass die Schweiz an der Konferenz teilnehmen wird. Die Vorbereitungen zur Konferenz werden koordiniert durch das Bundesamt für Umwelt BAFU.

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2. Treibhausgasausstoss der Schweiz angestiegen (19-04-2010)


Die Schweiz hat 2008 1,6 Millionen Tonnen mehr Treibhausgase ausgestossen als im Vorjahr. Der Ausstoss ist unter anderem wegen des kalten Winters und dem Tanktourismus auf insgesamt 53,2 Millionen Tonnen angestiegen und liegt damit 0,5 Prozent über dem Wert von 1990. Dies zeigt das neuste Treibhausgasinventar der Schweiz, welches am 15. April 2010 an die UNO übermittelt wurde.

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3. Europäische Wachstumsstrategie «Europa 2020» (15-04-2010)

Die Europäische Kommission hat Anfang März eine neue Wachstumsstrategie für die Union vorgelegt, mit dem Titel „Europa 2020“. Sie soll in den nächsten zehn Jahren „intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum“ in den 27 EU-Mitgliedsstaaten fördern und zu einem Wirtschaftsmodell führen, das sich nach dem Willen von Kommissionspräsident José Manuel Barroso auf „Wissen, eine emissionsarme Wirtschaft und ein hohes Beschäftigungsniveau“ stützt. Wie nachhaltig „Europa 2020“ tatsächlich dasteht, ist unter Konjunktur- und Nachhaltigkeitsexperten führender deutscher Wirtschaftsforschungsinstitute strittig.

Vollständige Meldung des Deutschen Rates für Nachhaltige Entwicklung

 



 

4. Immer weniger Biodiversität (21-04-2010)

Im Rahmen eines grossen Forschungsprojekts haben über 80 Wissenschaftlerinnen und Fachexperten gezeigt: Die Biodiversität in der Schweiz ist nach wie vor bedroht. Das Ziel, bis 2010 den Verlust zu stoppen, wurde klar nicht erreicht.

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5. Artenkenner sterben aus (29-04-2010)

Dem Gerede um Biodiversität und deren Schutz zum Trotz steckt die Taxonomie, die wissenschaftliche Beschreibung und Abgrenzung von Arten, an Hochschulen in der Krise. Dabei ist sie eine wichtige Grundlage für die Biologie und insbesondere die Ökologie - und Basis zum Schutz der Vielfalt.

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6. Akademien der Wissenschaften Schweiz: Mehrjahresplanung 2012-2016 (19-04-2010)

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz stellen ihre Aktivitätsschwerpunkte für die Jahre 2012- 2016 vor. Sie werden vor allem folgende Themen gemeinsam bearbeiten: Medizin im Umbruch, Integrität in der Wissenschaft, Nachwuchs, Energie, Ressourcen und Nachhaltigkeit, Lebensraum Schweiz, Informationsgesellschaft.

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7. Lancierung von acht neuen Nationalen Forschungsschwerpunkten (15-04-2010)

Bundesrat Didier Burkhalter hat in Bern im Rahmen einer Pressekonferenz die Lancierung von acht neuen Nationalen Forschungsschwerpunkten (NFS) bekannt gegeben. Sie werden mit langfristiger Unterstützung der jeweiligen Hochschulleitungen an den Universitäten Bern, Genf, Lausanne, Zürich, der ETH Lausanne (2) und der ETH Zürich (2) installiert. Die Universitäten Bern, Genf, Lausanne und die ETH Lausanne engagieren sich zusätzlich bei vier der neuen NFS als Co-Leading House. Der Bund investiert 2010 bis 2013 Mittel in der Höhe von jährlich rund 30 Millionen Franken in die acht neuen Forschungsschwerpunkte.

Medienmitteilung

 


 

 


 



8. EAWAG Infotag:Vergessene Vielfalt im Wasser? (16-04-2010)

Die Uno hat das Jahr 2010 zum Jahr der Biodiversität deklariert. Dazu wird auch die Eawag ihren Beitrag leisten. Eawag-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler präsentieren am Infotag 2010 aktuelle Forschungsergebnisse rund um das Thema aquatische Biodiversität. Denn obwohl Seen und Flüsse lediglich 0,3 Prozent der Erdoberfläche bedecken, leben hier 7 Prozent aller Arten und sogar 40 Prozent aller weltweit bekannten Fischarten. Die Süssgewässer tragen somit wesentlich zur Biodiversität bei. Doch diese Vielfalt ist stark bedroht, und Massnahmen zu ihrer Erhaltung sind dringend notwendig. Meist aber muss sich das Management auf eine lückenhafte Datenbasis stützen. Dem wirkt die Eawag durch Forschung und Beratung entgegen. Schwerpunkte am Infotag sind u.a.: die Fischbiodiversität, genetische Vielfalt und Artenschutz, invasive Arten, die Auswirkungen des Klimawandels sowie die Biodiversität in der Abwasserreinigung.  

Termin: 22. Juni 2010 | Zeit: 9:30-16:30h
Ort: ETH Zürich, Hauptgebäude, Auditorium Maximum

Information zur Tagung und Anmeldung

 


 

 






 


SAGUF
c/o Dr. Claudia Zingerli
ETH Zentrum CHN
CH - 8092 Zürich
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