Schweizerische Akademische Gesellschaft für Umweltforschung und Ökologie
Société Académique Suisse pour la Recherche sur l'Environnement et l'Écologie
Swiss Academic Society for Environmental Research and Ecology

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1. Internationale Klimapolitik: Eventuell Ministertreffen in der Schweiz (04-05-2010)

Die Schweiz könnte im Juli 2010 ein informelles Ministertreffen organisieren, um mit Blick auf die nächste UNO-Weltklimakonferenz in Cancun die internationalen Klimaverhandlungen voranzutreiben. Bundesrat Moritz Leuenberger hat anlässlich eines Klimatreffens in Bonn die Bereitschaft der Schweiz dazu signalisiert. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der mexikanische Präsident Felipe Calderón hatten vom 2. bis 4. Mai 2010 in Bonn rund 45 Länder versammelt, um im Rahmen eines „Klimadialogs“ das Vertrauen nach der Klimakonferenz von Kopenhagen wieder herzustellen.

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2. Studie: Vollversorgung Europas mit Ökostrom bis 2050 möglich (29-04-2010)

Eine vollständige Stromversorgung Europas mit Wind-, Wasser- und Sonnenkraft ist bis zur Mitte des Jahrhunderts möglich, zu vertretbaren Kosten und zuverlässig. Dieses Fazit zieht die im niederländischen Den Haag ansässige Europäische Klimastiftung ECF in ihrem Mitte April vorgestellten Fahrplan 2050. Die 2007 gegründete ECF wird ihrerseits von verschiedenen Umwelt- und Sozialstiftungen getragen und schreibt, dass die nötige Technik für einen radikalen Umbau im Sinne der Nachhaltigkeit weitgehend vorhanden sei. Auch die Investitionskosten unterschieden sich „im Wesentlichen“ nicht von denen, die ohnehin für die Aufrechterhaltung der europäischen Stromversorgung notwendig seien. Umwelt- und Klimaschützer bejubeln die Studie – das aber nicht nur wegen ihrer Ergebnisse.

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3. «Tragedy of the commons»: Moralisten lachen zuletzt (10-05-2010)

Überfischung, Steuerhinterziehung, Schwarzfahren: Die Tragödie der Gemeingüter spielt sich immer wieder ab. Ein Computermodell gewährt nun neue Einblicke in das Funktionieren unserer Gesellschaft.

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4. «Mehr wert als Geld – Freiwilliges Engagement in der Wissenschaft» (06-05-2010)

Im Rahmen ihrer 6. Delegiertenversammlung lädt die SCNAT zur öffentlichen Morgenveranstaltung unter dem Titel «Mehr wert als Geld – Freiwilliges Engagement in der Wissenschaft» ein. Vertreter aus Wissenschaft und Politik werden sich mit der Bedeutung und Entwicklung des Milizsystems in der Schweiz auseinander setzen. Abschliessend findet eine moderierte Podiumsdiskussion unter Einbezug des Publikums statt.

Ort: Bern | Datum: 28.5.2010 | Zeit: 10:00 bis 12h

Programm

 




5. Nationale Tagung Gebirgsforschung 2010 (06-05-2010)

Unter dem Titel «Schweizer Beteiligungen an internationaler Berggebiets-Forschung: Benefits für Politik und Verwaltung» lädt die Interakademische Kommission Alpenforschung (ICAS) gemeinsam mit der Mountain Research Initiative (MRI) zur Nationalen Tagung Gebirgsforschung 2010 ein. Im Rahmen von EU-Forschungsprojekten oder regionalen Kooperationen entstehen Forschungsresultate, die für das Berggebiet von Interesse sind. Anhand von ausgewählten Beispielen bilanziert und diskutiert die Tagung Ergebnisse aus aktuellen schweizerischen Beteiligungen an den wichtigsten internationalen Programmen und deren Nutzen für Politik und Entwicklung des Berggebiets.

Ort: Bern | Datum: 25.6.2010 | Zeit: 9:00 bis 16:45h

Programm und Anmeldung

 


 




6. Studie: Mehr Holz für energetische Nutzung (03-05-2010)

Holz als Rohstoff für die stoffliche Weiterverarbeitung sowie für die thermische Verwertung erlebte in den letzten Jahren eine stetig steigende Nachfrage. Eine von den Bundesämtern für Energie (BFE) und Umwelt (BAFU) finanzierte Studie zeigt, dass auch künftig grosse Mengen Energieholz in den Schweizer Wäldern nachwachsen. Dies gilt vor allem für das Laubholz. Offen ist allerdings, ob dieses Potenzial auch wirklich genutzt werden kann.

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7. Tagungsbericht: «Zukunft Bildung Schweiz» zum Weissbuch (21-04-2010)

Der Streit zwischen allgemeiner Bildung und Berufsbildung sei zu beenden und das Bildungssystem müsse vereinfacht werden. Zudem seien eine höhere Durchlässigkeit und eine stärker national abgestimmte Steuerung des Bildungssystems nötig. Dies forderten Politikerinnen und Politiker sowie Vertreterinnen und Vertreter von Bildungsinstitutionen und Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden an der Tagung «Zukunft Bildung Schweiz», an der das Weissbuch der Akademien der Wissenschaften Schweiz diskutiert wurde. (Netzwerk Future)

Tagungsbericht und Referate

 


 

 


 






 


SAGUF
c/o Dr. Claudia Zingerli
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