Schweizerische Akademische Gesellschaft für Umweltforschung und Ökologie
Société Académique Suisse pour la Recherche sur l'Environnement et l'Écologie
Swiss Academic Society for Environmental Research and Ecology

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1. Newsletter des Bildungszentrums WWF zu Hochschulreformen (30-06-2009)

Bei den bevorstehenden Hochschulreformen empfiehlt das Bildungszentrum WWF eine Ausrichtung der Hochschulen auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, gestützt auf international und wissenschaftlich verankerte Erkenntnisse, namentlich im Klimaschutz sowie in der Ressourcen- und Ernährungssicherheit.

Das Bildungszentrum gibt Empfehlungen ab zu folgenden Revisionen:
- Bundesgesetz über die Förderung der Hochschulen (HFKG)
- Teilrevision des Gesetzes über die Universität Bern (UniG)

1. Ökologie und Ethik für das Gesetz zur Hochschulförderung

Das WWF Bildungszentrum empfiehlt, die Botschaft des Bundesrates zum Bundesgesetz über die Förderung der Hochschulen (HFKG) wie folgt aufzuwerten: 

1) Wie bereits im Fachhochschulgesetz soll auch im HFKG die nachhaltige Entwicklung explizit verankert werden. Das Bildungszentrum WWF schlägt deshalb vor, die Ziele in Art. 3 mit wie folgt zu ergänzen: Aufgabe der Hochschulen ist es unter anderem, «einen Beitrag an eine ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltige Entwicklung zu leisten».

2) Zudem ist das Bildungszentrum WWF überzeugt, dass die Hochschulen zur wissenschaftlichen Ethik im Ausgleich zur wissenschaftlichen Autonomie verpflichtet werden müssen (Art. 5). Denn zu den Grundsätzen der Aufgabenerfüllung gehört nicht nur die Autonomie der Hochschulen, ihre wissenschaftliche Freiheit und die Einheit von Forschung und Lehre, sondern auch die Verpflichtung zur Ethik, insbesondere auch jene zur Umwelt- und Nachhaltigkeitsethik. Je mehr Hochschulen durch Drittmittel der Wirtschaft finanziert werden, umso bedeutender werden ethische Fragestellungen für Forschung und Lehre.

Folgende Reformvorschläge  werden vom Bildungszentrum WWF begrüsst:

•    Hochschulen werden im Rahmen der Akkreditierung nachweisen müssen, welchen Beitrag sie an eine ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltige Entwicklung leisten (Art. 30 Abs. 1)
•    Bauinvestitionsbeiträge werden gewährt, wenn hohe ökologische und energetische Standards erfüllt sind (Art. 55)
•    Der Bund zahlt für nachhaltige Projekte gebundene Beiträge (Art. 59).

2. Nachhaltigkeitsrat im UNIG Bern

m Kanton Bern wird das Universitätsgesetz ebenfalls revidiert. Das Bildungszentrum WWF empfiehlt dem Kanton Bern, den Beitrag an eine nachhaltige Entwicklung als Kernaufgabe der Universität Bern gesetzlich zu verankern (Art. 2). In Art. 10 soll nicht nur die Wissenschaftsfreiheit, sondern auch die Wissenschaftsethik als Grundlage von Lehre und Forschung gelten.

Des weiteren schlägt der WWF einen Wissenschafts- und Nachhaltigkeitsrat vor (Art. 73), die Einführung des Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement als Teil der Hochschulführung (Art. 60) sowie das Festlegen von betrieblichen Umweltzielen wie Energieeffizienz und Förderung erneuerbaren Energien des Hochschulbetriebs (Art. 59).

Weitere Informationen zu den Hochschulreformen erteilt Ihnen Ueli Bernhard, Leiter des Bildungszentrums WWF, Tel. 031 312 12 62 oder E-Mail

Besuchen Sie ausserdem unsere Seite www.wwf.ch/hochschulen  

Danke für ihr Interesse!

Sie erreichen uns unter:
Bildungszentrum WWF
Bollwerk 35
3011 Bern
Telefon: 031 312 12 62
E-Mail
www.wwf.ch/bildungszentrum

 





2. Medienmitteilung UVEK - Gentechnikfreie Landwirtschaft: Bundesrat für verlängertes Moratorium (01-07-2009)

Bern, 01.07.2009 - Der Bundesrat will das am 27. November 2010 auslaufende Moratorium „für eine gentechnikfreie Landwirtschaft“ um drei Jahre verlängern. Er hat an der Sitzung vom 1. Juli 2009 die Botschaft zu einer entsprechenden Änderung des Gentechnikgesetzes an das Parlament verabschiedet. Damit soll Zeit zur Erarbeitung wissenschaftlicher Grundlagen gewonnen werden. weiter...

 





3. Medienmitteilung UVEK - Der Bundesrat genehmigt die Eckpunkte für die Biodiversitätsstrategie (01-07-2009)

Bern, 01.07.2009 - Biodiversität – das heisst die Ökosysteme, die Arten und die genetische Vielfalt – ist die Grundlage für Wachstum und Wohlstand. Um die Biodiversität zu erhalten, ist die Schweiz daran, eine nationale Biodiversitätsstrategie auszuarbeiten. Am 1. Juli hat der Bundesrat den Eckpunkten dafür zugestimmt. weiter...

 



 

4. Jahreskonferenz KFPE "From Research to Development - Mutual Learning for Change", 23.10.2009 - Call for Posters (03-07-2009)

Die diesjährige Jahreskonferenz der KFPE findet am 23. Oktober 2009 in Zusammenarbeit mit der Universität Lugano zum Thema «From Research to Development – Mutual Learning for Change» statt. Posterpräsentationen zu Forschungspartnerschaften mit Entwicklungs- oder Übergangsländern können bis Mitte August eingereicht werden.

Weitere Informationen





5. Jahreskonferenz der Entwicklungszusammenarbeit "Klima und Entwicklung. Die Herausforderung des Klimawandels für die Entwicklungspolitik", 21.8.2009, Zürich (03-07-2009)

Wie kann der Klimaschutz mit dem Recht auf Entwicklung verbunden werden?
Diese Frage steht im Zentrum der Jahreskonferenz von DEZA und SECO. Die wichtigsten Verursacher des Klimawandels sind die nördlichen Industrieländer und zunehmend auch die Schwellenländer. Die ärmeren Länder des Südens haben zur Erderwärmung kaum etwas beigetragen, sind aber von den Folgen besonders hart betroffen: Ein Temperaturanstieg von lediglich 2°C könnte die landwirtschaftlichen Erträge in vielen Regionen Afrikas, die Regenfeldbau betreiben, halbieren. In Indien wird die pro Kopf verfügbare Wassermenge um vierzig Prozent abnehmen – über eine Milliarde Menschen tragen die Folgen. Knapper werdende Wasserressourcen und durch Dürre und Überschwemmung bedrohtes Agrarland gefährden die Ernährungssicherheit und bergen ein erhebliches Konfliktpotenzial.

Weitere Informationen

 





6. CAS Wissenschafts-Journalismus am MAZ (25-06-2009)

Für Akademikerinnen und Akademiker, die lernen möchten, Wissenschaftsthemen attraktiv für die Öffentlichkeit aufzubereiten, bietet die Schweizer Journalistenschule MAZ den Kurs «CAS Wissenschaftsjournalismus» an. Der Studiengang umfasst 4 Module mit 160 Stunden Präsenzzeit (viermal fünf Präsenztage zwischen 31. August und 11. Dezember 2009) und 120 Stunden Selbststudium.

Weitere Informationen

 



 


7. Stellenausschreibungen (03-07-2009)

Wissenschaftliche(r) Referent(in) für Biodiversität, Leibnitz-Gemeinschaftt, Berlin
Weitere Informationen

Poste de Maître d'Enseignement et de Recherche en Géophysique Appliquée et Environnementale, Université de Lausanne
Informations

 





8. td-net: Literature related to Transdisciplinarity published in 2008 (03-07-2009)

List of Publications related to Transdisciplinarity 2008



 

 


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